Besuch bei der Flughafen-Feuerwehr

von Andreas Bühler

Sonntag, 3. November 2019

Beim Gesamtdienst im November stand einmal nicht „Üben, Üben, Üben“ im Vordergrund: es ging auf den Flughafen Stuttgart um die Flughafen-Feuerwehr zu besichtigen. Dort arbeiten zwei Feuerwehrkameraden von uns, unter anderem unser Kommandant. Von daher waren wir schon gespannt, was die beiden uns zu berichten wussten.
Der Einlass auf das Flughafen-Gelände zeigte sich dem Abflug mit einer Maschine vergleichbar: Personalausweis, Check-In mit Überprüfung jeder Person. Unser Kommandant ließ sich eine Fahrt übers Rollfeld nicht nehmen und so fuhren wir die Wache mit einem „kleinen“ Umweg an.
Was den Mitarbeitern der Flughafen-Feuerwehr alles zur Verfügung steht, bekamen wir in zwei Gruppen gezeigt: eine eigene Atemschutz-Übungstrecke mit einem Teil einer Flugzeugkabine (dort kann die Rettung aus einer verrauchten Flugzeug praxisnah geübt werden), Schlauchwerkstatt, eigene kleine Sporthalle, Kraftraum für’s Fitness-Training.
Am interessantesten waren jedoch die Fahrzeuge, die auf dem Flughafen für die mannigfachen Aufgaben vorgehalten werden. Von den Flugfeld-Löschfahrzeugen über die Rettungswagen, eine Nottreppe, Gebäude-Löschfahrzeuge, Abrollbehälter für die Flugzeug-Bergung bis hin zum Kran.
Die im Mai neu in Dienst gestellten Flugfeld-Löschfahrzeuge erregten das meiste Aufsehen, denn mit ihren über 700 PS und den 12.000 l Wasser, das jedes der Fahrzeuge mitführt, sind das Dimensionen, die über den „normalen“ Feuerwehr-Alltag weit hinausgehen. Albert Kayser zeigte die Möglichkeiten des Dach- und auch des Frontwerfers eines dieser Fahrzeuge auf und die Wurfweite und -menge (bis zu 6.000 l in der Minute) sind beeindruckend.
Der Besuch auf dem Flughafen war eine tolle Abwechslung zum Übungsdienst. Vielen Dank an unsere beiden Kameraden für den Aufwand, den sie für uns betrieben haben!

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